June 21, 2007

Wie die Polen Deutschland nerven

Die antipolnische Hetze erlebt hierzulande gerade wieder einen Höhenflug. Polen spurt nicht wie erwartet. Will doch Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft mit einem Erfolg bei den Verhandlungen zur EU-Verfassung krönen, dank Polen kann das vielleicht verhindert werden.

Hier die Hintergründe:

Als am Donnerstag der vergangenen Woche das Dokument aus dem Berliner Bundeskanzleramt in den Regierungszentralen der anderen 26 EU-Ländern eintraf, staunten manche nicht schlecht. In der Liste, die nach sechsmonatigen geheimen Verhandlungen die strittigen Punkte des morgen beginnendem EU-Gipfels zur Lösung der Verfassungskrise aufführt, fand sich kein Wort zur zentralen Forderung der polnischen Regierung nach einer neuen Stimmengewichtung im Ministerrat.

Erst Anfang voriger Woche hatte Polens Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski eine Änderung der Stimmengewichtung als zentrale Forderung seines Landes bei den Neuverhandlungen erhoben, um Polens Einfluss zu erhöhen und vor allem jenen Deutschlands zu begrenzen. »Merkel pokert«, hieß es nun etwa im belgischen Außenministerium zu der Entscheidung, die umstrittene Forderung der Gebrüder Kaczynski einfach unter den Tisch fallen zu lassen.

Offenbar, so das Kalkül in Berlin, sollen die Polen dadurch bereits formal isoliert werden. Bisher erhalten sie lediglich von der tschechischen Regierung halbherzige Unterstützung bei ihrem Vorschlag, das Prinzip der doppelten Mehrheit durch ein eigenes Modell abzulösen.

Während die Verfassung für Entscheidungen eine Mehrheit von 55 Pro­zent der Mitgliedsstaaten fordert, die 65 Prozent der EU-Gesamtbevölkerung repräsentieren, wollen die Polen eine Stimmengewichtung, die aus der Quadratwurzel der Bevölkerungszahl des jeweiligen Staates geteilt durch seine Landesfläche errechnet wird.

Das klingt kompliziert, doch das Ziel ist klar: Der Abstand zwischen Polen mit seinen 36 Mil­lionen Einwohnern zum 82 Millionen Bürger zählenden Deutschland würde sich dadurch deutlich verringern, statt mehr als doppelt so groß wäre somit das Gewicht Deutschlands nur noch 1,5 mal so groß wie das Polens.

Und es kommt noch dicker:

Kaczynski fordert Anrechnung von Millionen Kriegstoten in EU-Stimmenstreit

Der polnische Premier Jaroslaw Kaczynski prescht mit einem neuen Argument im Streit um die EU-Stimmverteilung vor: Er verlangt jetzt, die polnischen Toten im Zweiten Weltkrieg zu berücksichtigen. Ohne sie hätte das Land heute schließlich “eine Bevölkerung von 66 Millionen”.
Polen will für seine sechs Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg entschädigt werden – in Stimmrechten in der EU. “Wir verlangen nur, dass uns zurückgegeben wird, was uns genommen wurde”, sagte Ministerpräsident Kaczynski laut “Financial Times” gestern im polnischen Radio. “Wenn Polen nicht die Jahre 1939 bis 1945 durchgemacht hätte, wäre Polen heute ein Land mit einer Bevölkerung von 66 Millionen.” Das Land dürfe bei Abstimmungen in der EU nicht wesentlich weniger Stimmen erhalten als große Mitgliedstaaten wie Deutschland.

In einem Interview mit der konservativen Zeitung “Rzeczpospolita” wiederholte Kaczynski außerdem seine Veto-Drohungen. “Ich meine, es besteht eine Chance, dass unsere Forderungen verstanden werden. Wenn nicht, müssen wir die entsprechenden Schlussfolgerungen ziehen.”

Ein prodeutscher Lakai wie Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker hat für die polnischen Argumente natürlich kein Verständnis:

Juncker kritisierte die polnische Rhetorik in der “Financial Times Deutschland” scharf. “Der Eindruck, der in Polen erweckt wird, dass die Bundeskanzlerin Polen schlecht wolle, ist ein Eindruck, den ich für unerhört halte”, sagte er. Im ZDF wies Juncker darauf hin, dass Kanzlerin Angela Merkel wie ihre Vorgänger Helmut Kohl und Gerhard Schröder sich stets für die Interessen Polens eingesetzt hätten.
Juncker erklärte die antideutsche Haltung der Kaczynskis unter anderem mit deren schmerzlicher Familiengeschichte während des Zweiten Weltkriegs: “Der Vater des Premiers und des Präsidenten war Teil des Warschauer Aufstands. Deshalb tue ich mich schwer, das Thema Deutschland-Polen leichtfüßig mit den beiden zu erörtern. Aber mein Vater war auch gegen seinen Willen deutscher Soldat, wie auch drei seiner Brüder. Viele Mitglieder meiner Familie waren im KZ und sind dort umgekommen.” Trotzdem müsse man “den Sprung in die Gegenwart einfach machen. Man wird nicht glücklich, wenn man nur in den Rückspiegel schaut. Man verliert die Fahrtrichtung”. Deutschland dürfe sich von den polnischen Angriffen nicht verunsichern lassen. Die Wahrheit sei, dass die Bundesrepublik schon jetzt “bis zur Selbstaufgabe” Rücksicht auf Polen nehme.

Ich kann der polnischen Regierung nur meinen herzlichen Dank aussprechen dass sie sich mutig gegen die deutschen Interessen stellt. Auch die Argumentation mit den polnischen Opfern der deutschen Aggression im WKII zeigt in die richtige Richtung. Wenn sich jetzt auf dem EU-Gipfel alle einig werden dass es das beste und historisch gesehen einzig Richtige ist Deutschland zu zerschlagen und unter seinen Nachbarn aufzuteilen, dann wird der EU-Gipfel zu einem wahrhaft historischen Erfolg. Auch die ehemaligen Sowjetrepubliken sollten sich bei Gelegenheit an die 27 Millionen Opfer des deutschen Vernichtungskrieges zwischen 1941 und 1945 erinnern.

June 21, 2007

Antideutsche Praxis

like in Italy!

Pressemitteilung des Arbeitskreis Distomo, Hamburg

Entschädigung für die Opfer des SS-Massakers in Distomo:

DEUTSCHE LIEGENSCHAFTEN IN ITALIEN GEPFÄNDET

Am 10. Juni begehen die Einwohner von Distomo den 63. Jahrestag des
Massakers, bei dem deutsche SS-Einheiten im Jahre 1944 218 Menschen
ermordeten.

Das Massaker wurde bis zum heutigen Tag nicht gesühnt, Entschädigungen
wurden nicht gezahlt, obwohl das Landgericht Livadia die
Bundesrepublik Deutschland bereits im Jahre 1997 zu
Entschädigungszahlungen von etwa 27 Millionen Euro rechtskräftig
verurteilte. Die Vollstreckung in Griechenland scheiterte nach
Intervention Deutschlands an der fehlenden Zustimmung der griechischen
Regierung. Die Kläger betreiben darum die Vollstreckung in Italien.

Der mit der Vollstreckung in Italien beauftragte Rechtsanwalt Joachim
Lau (Florenz): „Zur Sicherung der berechtigten
Schadensersatzansprüche aus dem Zweiten Weltkrieg wurden am 8. Juni
2007 deutsche Liegenschaften nahe Como/ Italien durch Eintragung einer
Zwangshypothek gepfändet.“

Weiterführende Links zum Thema: Wikipedia, haGalil, Berliner Initiative “Griechenland unterm Hakenkreuz”

like in Greece! (sogar griechische Linke machen mal was richtig)

Soliaktion in Athen: Mercedes-Autos in Flammen
Gestern Abend kam es zu dezentralen Aktionen in Thessaloniki und in Athen wegen der Repression der letzten Zeit in Norddeutschland.

Betroffen waren folgende Gebäude bzw. Niederlassungen:
das Goethe-Institut Thessaloniki
die Deutsche Schule
Mercedes-Benz
Lidl
Miele
Opel
und andere Ziele

FIGHT G8!
smash Kapitalismus!

Im betreffenden Indymedia-Artikel war die Empörung in der Kommentarspalte aber gross, angesichts dieser hinterhältigen antideutschen Anschläge. Antideutsche jetzt also auch in Griechenland, eine Sauerei. Einer meinte sogar das sei ein klarer Fall von Ausländerfeindlichkeit!

April 3, 2007

Deutsch, erobern, Welt

Es ist doch immer die gleiche Scheiße, wie Marxo richtig feststellt.
Diesmal muss ein in Berlin eingesperrter Eisbär für die nationale Sache, die deutsche Welteroberung herhalten.

Man kann ihm nur wünschen dass er schnell groß und stark wird und sich ein paar von den Idioten schnappt.

February 5, 2007

Die Europäische Clubnacht

Abhotten für Deutsch-Europa in den coolen Clubs der Stadt.

Anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge veranstaltet die Bundesregierung am 24. und 25. März ein großes Europafest in Berlin. Die Bürgerinnen und Bürger erwartet an beiden Tagen eine attraktive Mischung aus Musik, Kultur und Information. Das Europafest umrahmt den informellen Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer in Berlin, der am 25. März stattfindet.

Am späten Samstagabend startet zudem die Europäische Clubnacht. Auf Initiative der clubcommission Berlin (Verband der Berliner Club-, Party- und Kulturereignisveranstalter e.V.) feiern über 30 Berliner Clubs in den 50sten Geburtstag hinein. DJs, Bands und Liveprojekte aus allen EU-Mitgliedsstaaten sind vertreten.

Große Open-Air-Veranstaltung
Am Sonntag, dem 25. März, feiert die Bundesregierung rund um das Brandenburger Tor. Mit dabei sind Italiens Rocksängerin Nummer eins, Gianna Nannini, die Berliner Band MIA, Outlandish aus Dänemark und viele mehr. Zwischen den Livekonzerten informiert das abwechslungsreiche Programm über ‘Stimmen Europas’.

„Tanz den Angela Merkel“. Definitely, not my party.

February 5, 2007

“The Good German”?

Der neue Film mit George Clooney und Kate Blanchet in den Hauptrollen, der im Berlin des Jahres 1945, unmittelbar vor Beginn der Potsdamer Konferenz spielt.
Regie: Steven Soderbergh

Keine Ahnung warum man sich bei Warner Bros. für diesen Filmtitel entschieden hat. Aus den Filmbeschreibungen die ich bisher gelesen habe und aus dem Trailer wird nicht ersichtlich warum es einen “good German” geben soll. Laut einer Forumsdiskussion bei der Internet Movie Database trifft folgende Wikipedia-Beschreibung wohl besonders auf die Buchvorlage von Joseph Kanon zu:

The film’s title alludes to the concept of “a good German”, ostensibly one who was not to blame for allowing Hitler to do the evil that he did, and who did not see the Holocaust as it occurred before their eyes. Thematically, the film centers on guilt, and the unanswered question: “Is it possible to both survive the atrocities and yet to be unaware of and uncomplicit in them?”

Ein anderer IMDb-Diskutant meint, das ganze sei nur ein Eye-Catcher:

“Good German” is something extraordinary that will immediately catch people’s attention and make them go ooh and aah and “a _GOOD_ german? How unconventional! I have to see this movie!”…
the title plays on contradiction / paradox like other movie titles such as “True Lies” and “Definitely, maybe.” etc. to draw attention.

Auch wenn mich der Filmtitel weitgehend ratlos zurück lässt und ich mich frage ob das ein weiterer Beitrag zur Entschuldung der Deutschen ist, – der passenderweise auf der Berlinale 2007 läuft – so stelle ich doch amüsiert fest dass die Deutschen zumindest in der englischprachigen Welt nicht einfach nur gutdeutsch sein können ohne dass es besonders betont werden müsste, sondern dass das Attribut ‘good’ bezugnehmend auf einen Deutschen eine mehr oder weniger widersprüchliche Aussage ist, die Aufmerksamkeit erzeugt. Ob der Film sehenswert ist sei aber dahingestellt. Nochmal ein anderer IMDb-User dazu:

TGG is boring with a captal b! Avoid it at all costs. Watch it… or try to. It’s so boring that most people will be turning it off and ejecting the dvd.

“The Good German” ist für einen Oscar und den Goldenen Bären nominiert.

January 15, 2007

Das war 2006: “Cool Deutschland” zieht an allen vorbei!

Der Jahresrückblick auf zweitausend Jahre deutsche Geschichte vom Schwarz-Rot-Obergeilen schlechthin, dem Spiegel-Kulturchef Matussek. Ich dokumentiere hier den Sermon unkommentiert. Der Wahn in den folgenden Zeilen spricht für sich selbst.

“Wir sind perfekt”

Das Jahresende ist der Moment an dem sich Leitartikler und Feuilletonisten fragen: Was lässt sich verbessern? In unserem Fall ist die Antwort klar und einfach, nämlich: Gar nichts! Wir sind perfekt!

Wir haben in diesem vergangenen Sommer bewiesen dass wir freundlich und tolerant und weltoffen sind und den schönsten Fussball sowieso spielen und die schönsten Fans haben.

Schwarz-Rot-Gold sind Hippiefarben, haben nichts mit dem Weltkrieg zu tun sondern eher mit Woodstock. Und in diesem neuen deutschen Optimismus brummt auch die Wirtschaft und zieht an ‘Cool Britannia’ vorbei und auch an den Amis!

Was kann man da noch verbessern?

Im Kino erleben wir ein Wunder nach dem anderen. Die deutschen Filme werden sehr gut besucht. Hollywood reisst sich um deutsche Talente und gerade ist Florian Henckel von Donnersmarcks Film “Das Leben der anderen” für die Emmys nominiert worden. In der Kunstszene läuft gar nichts ohne deutsche Maler wie Gerhard Richter und Neo Rauch. In der Literatur Daniel Kehlmann mit seiner “Vermessung der Welt”, ein internationaler Bestseller – New York liegt ihm grade zu Füssen.

Im Theater, Hans Neuenfels hat mit seiner “Idomeneo”-Inszenierung bewiesen wie liberal und mutig wir alle sind, indem er die Köpfe von Jesus und Mohammed hat rollen lassen. Was ist da noch zu verbessern? Gut, er hätte vielleicht Moses auch noch den Kopf abschlagen können, aber sonst.

Wir sind so perfekt dass wir kleinere Fehler und mittlere Niederlagen einbauen. Wir verlieren das entscheidende Spiel gegen Italien. Wir verhässlichen und verstümmeln den Hauptbahnhof in Berlin. Wir leisten uns eine Gesundheitsministerin deren Vorstellung von ‘Wirtschaften’ aus einer sibirischen Kolchose stammt. Ja, wir leisten uns sogar Neonazis im Osten um von unserem zutiefst demokratischen Lebensglück abzulenken.

Der Streit um die daenischen Karikaturen – wer erinnert sich heute noch daran? Die kalkulierte Beichte von Grass bei der SS mitmarschiert zu sein – wer war Grass nochmal? Die Stürme um Tankred Dorsts “Ring”-Inszenierung, der islamistische Hetzfilm “Das Tal der Wölfe”, Feuilleton-Gekräusel ohne jeden Nachhall.

Mein Kulturtip des Jahres:
Es gibt diese Ausstellung im Berliner Zeughaus die mir imponierte. Eine Ausstellung über die deutsche Geschichte. Sie macht klar dass deutsche Geschichte nicht erst 1933 beginnt sondern mit dem Sieg der germanischen Guerilleros über die römischen Besatzer im Teutoburger Wald vor 2000 Jahren! Und danach jede Menge Inspirierer, Dichter, Sänger, Forscher, Weltbeweger – die grossen Verbrecher und Zerstörer werden sicher nicht verschwiegen.

In anderen Ländern gehört es zur Routine dass man sich ab und zu selber auf die Schultern klopft. In Deutschland – vor allem in der Meinungsmacherelite – gilt es immer noch geradezu als Verbrechen. Wir Deutschen haben neurotische Blockaden damit. Doch dieser Sommer hat auch das verändert.

Besuchen sie diese Ausstellung im Zeughaus. Schauen sie sich staunend zurück. Begreifen sie woher wir kommen und damit auch besser wo wir hingehen. Und damit ein schönes 2007.

January 15, 2007

Ein verspäteter Weihnachtsgruss

Amerikaner und Weihnachten geht gar nicht! Ist voll kulturlos und was noch schlimmer ist, es greift um sich und bedroht unsere deutsch-abendländische Kulturnation. Deswegen ein frommer Wunsch zu Weihnachten…

Schöne Ferien?
Zufällig die Landung der Discovery verfolgt und gehört, was der Kommandant der Raumfähre kurz vor Weihnachten allen via TV wünschte? “Nice vacation and a happy new year” – schöne Ferien und ein glückliches neues Jahr. Schöne Ferien? Das war kein Versprecher, das war die neue political correctness der Amis. Ein frohes Fest, frohe Weihnachten wünschen sich dort die Christen nicht mehr. Es ist verpönt, man will die Angehörigen anderer Religionen nicht brüskieren. So weit ist es gekommen und wie immer greift auch der größte US-Unsinn längst um sich. “Nice holidays” wünschen sich analog neuerdings auch die Engländer, vorbei die Zeiten von Merry Christmas.
Die Franzosen diskutieren bereits und ich wette, nächstes Jahr kommt irgendein Mattsinniger bei uns auf die Idee, den Amerikanern hinterher zu dackeln.
Ein frommer Wunsch zum Fest: Mögen wir wenigstens einmal die Kraft aufbringen, den Mist made in USA nicht zu kopieren.
In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!

… wünschte am 24. Dezember 06 in einem lokalen Sonntags-Boulevard-Blatt, Redakteur Michael Koch.

January 11, 2007

Quote unquote #2

Der David macht sich immer voll viel Gel ins Haar und frisiert sich die Haare dann so nach hinten. Ich finde das schade, das steht ihm nicht. Ich glaube, er will einen auf Weiss machen, das ist voll lächerlich. So ne Frisur steht Schwarzen eben nicht. Komisch, dass er das nicht checkt?
Teenagerin in der U-Bahn

Ihr seid doch alle so arme anti-deutsche Idioten!
Ihr ewigen Nestbeschmutzer!!! Immer nur gegen Deutschland… echt arm!!!

Userin im studiVZ

Wir müssen den Amerikanern deutlich machen, dass sie nicht andere kulturelle Bestrebungen auf diesem Erdball, und nicht alles ist automatisch Terrorismus, so ausrotten können, wie sie es mit den Apachen und den Sioux getan haben.
Dr. Peter Gauweiler in WamS Nr.1/2007 (Hattip: cliff cosmos)

January 11, 2007

Quote unquote #1

Ich vermisse ehrlich gesagt manchmal die wunderbare, leider etwas alt gewordene These, dass die deutsche Nation nicht einmal mehr den Funken eines Existenzrechtes genießt, geschweige denn auch nur ein Wort über irgendetwas in der Welt zu verlieren hat, solange nicht eine individuelle, sowie kollektive gesellschaftliche Emanzipation von “deutschland” stattgefunden hat.
Libido

Ich verlange von niemandem, dass er israelsolidarisch ist, aber die Deutschen haben schlicht das Recht nicht, den jüdischen Staat zu kritisieren, einfach schon aufgrund der Vergangenheit nicht. Das ist natürlich eine emotionale Forderung, aber ich stelle sie trotzdem. Und sollte es eines Tages geschehen, dass die deutsche Bevölkerung sich von nationalsozialistischen Denkstrukturen und Idealen befreit, wird sie auch keine deutsche mehr sein, ja das wort ‘deutsch’ wird dann entsorgt werden auf dem Müllhaufen der Geschichte, wo es hingehört.
Kalifighter

January 7, 2007

Ugly Dresden

 

Ich bin für ersteres. Auch weil ich ‘Nazigrossaufmärsche in Deutschland verhindern wollen’ immer für reichlich idealistisch halte. Für manche ein Sport-Event, ok. Und die doofen Nazis ärgern, why not. Aber soviel kommt dabei auch nicht rum. Wobei, wahrscheinlich noch mehr als mit “Blitzz the Fritz”. Seufz.